Jeannette Urzendowsky: Ärztin, Chanson-Nette und Berliner Bühnenkünstlerin
Jeannette Urzendowsky fällt aus dem üblichen Muster deutscher Künstlerbiografien heraus. Sie ist nicht nur Sängerin und Schauspielerin, sondern zugleich ausgebildete Medizinerin und seit Jahrzehnten als Fachärztin für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde in Berlin tätig. Auf der Bühne kennt man sie vor allem unter ihrem Künstlernamen Chanson-Nette. Dort widmet sie sich Berliner Chansons, Kabarett, Swing und der Erinnerung an Künstlerinnen und Künstler, die während der NS-Zeit verfolgt oder aus Deutschland vertrieben wurden.
Auch ihr Familienname ist einem größeren Publikum bekannt: Jeannette Urzendowsky ist die Mutter der Schauspieler Sebastian Urzendowsky und Lena Urzendowsky. Wer deshalb nach ihrer Biografie, ihrem Alter, ihrer Familie oder ihrem eigenen Beruf sucht, stößt im Internet allerdings häufig auf sehr kurze oder unvollständige Darstellungen.
Dabei lässt sich ihr Lebensweg erstaunlich gut aus seriösen Quellen rekonstruieren. Besonders aussagekräftig sind ihre offizielle Praxisbiografie, ihre Künstlerseite, Veröffentlichungen des Tagesspiegels, das Deutsche Kabarettarchiv, das Theater im Palais sowie das Deutsche Filminstitut über filmportal.de. Diese Quellen zeigen eine Berliner Biografie, in der Medizin und Bühne seit Jahrzehnten nebeneinander bestehen.
Jeannette Urzendowsky im Überblick
| Merkmal | Verifizierte Information |
|---|---|
| Vollständiger Name | Jeannette Urzendowsky |
| Geburtsjahr | 1961 |
| Geburtsort | Berlin-Friedrichshain, Boxhagener Straße |
| Künstlername | Chanson-Nette |
| Berufe | HNO-Ärztin, Sängerin und Schauspielerin |
| Medizinisches Fachgebiet | Hals-Nasen-Ohrenheilkunde |
| Künstlerisches Profil | Chanson, Kabarett, Swing und Schauspiel |
| Schulbildung | musikalisch geprägte Ausbildung an der damaligen Händel-Oberschule in Berlin |
| Medizinische Facharztausbildung | 1988–1992 am Klinikum Berlin-Buch und an der Charité |
| Weitere Ausbildung | Psychotherapie, 1994–2000 |
| Kinder | Sebastian Urzendowsky und Lena Urzendowsky |
| Kulturelles Engagement | Ehrenbotschafterin des Deutschen Kabarettarchivs; Engagement gegen das Vergessen verfolgter Künstler |
Ein exaktes öffentlich verifiziertes Geburtsdatum konnte in den herangezogenen zuverlässigen Quellen nicht festgestellt werden. Deshalb wäre es unseriös, einen bestimmten Geburtstag oder ein aktuelles exaktes Alter anzugeben. Sicher belegt ist dagegen das Geburtsjahr 1961. Der Tagesspiegel berichtete 2022 ausdrücklich, dass Urzendowsky in der Boxhagener Straße in Berlin-Friedrichshain geboren wurde.
Wer ist Jeannette Urzendowsky?
Jeannette Urzendowsky ist eine Berliner Ärztin und Bühnenkünstlerin, deren beruflicher Lebenslauf zwei Bereiche verbindet, die zunächst kaum zusammenzugehören scheinen. In ihrer medizinischen Tätigkeit behandelt sie als Fachärztin für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Patienten. Künstlerisch tritt sie als Chanson-Nette auf und verbindet Gesang mit Schauspiel, Moderation und Kabarett.
Ihre eigene Künstlerbiografie beschreibt sie entsprechend als Schauspielerin, Sängerin und Ärztin. Ihr Repertoire umfasst Werke von den 1920er-Jahren bis zur Gegenwart. Zu den Autoren, Komponisten und Interpretinnen, deren kulturelles Umfeld in ihren Programmen eine Rolle spielt, gehören unter anderem Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Friedrich Hollaender, Werner Richard Heymann und Claire Waldoff.
Damit wäre es zu kurz gegriffen, Jeannette Urzendowsky ausschließlich über ihre berühmten Kinder zu definieren. Ihre eigene künstlerische Laufbahn reicht Jahrzehnte zurück und ist eng mit der Berliner Kabarett- und Chansontradition verbunden.
Kindheit in Friedrichshain
Jeannette Urzendowsky stammt aus Berlin-Friedrichshain und wuchs in Ost-Berlin auf. Der Tagesspiegel berichtete 2022, dass sie 1961 in der Boxhagener Straße geboren wurde. Sie wuchs mit vier Geschwistern auf. Ihre Mutter arbeitete als Krankenschwester; ihr Vater Herbert Urzendowsky war Arzt. Ein älteres Familienporträt des Tagesspiegels nennt die Eltern Herbert und Ursula Urzendowsky und zeigt Jeannette gemeinsam mit ihren Geschwistern Marianne, Wolfgang, Petra und Susanne.
Die Familie hatte damit schon vor Jeannettes eigener medizinischer Karriere eine enge Verbindung zum Gesundheitswesen. Ihr Vater Herbert wurde nach dem Krieg Facharzt an der Charité. Zugleich prägten die Kriegserfahrungen des Vaters das Familienleben. Der Tagesspiegel beschreibt die Erziehung als stark pazifistisch beeinflusst.
Diese biografische Verbindung zwischen Friedrichshain, Medizin und Berliner Geschichte taucht später sowohl in Urzendowskys ärztlichem Berufsweg als auch in ihrer Bühnenarbeit immer wieder auf.
Frühe musikalische Ausbildung
Dass Musik für Jeannette Urzendowsky keine späte Entdeckung war, ist gut dokumentiert. Bereits in der zweiten Schulklasse fiel ihre Stimme auf. Der Komponist und Musikerzieher Hans Naumilkat holte sie nach einem Bericht des Tagesspiegels in den Rundfunk-Kinderchor. Bis zum Abitur besuchte sie die damalige Händel-Oberschule, eine auf Musik spezialisierte Berliner Schule, und sang dort im Konzertchor.
Schon als Jugendliche interessierte sie sich für die klassische Chanson- und Unterhaltungskultur. Besonders faszinierten sie Künstlerinnen wie Claire Waldoff, Zarah Leander, Marlene Dietrich und Édith Piaf. Diese frühe Beschäftigung mit historischen Chansons erklärt, weshalb ihr späteres Bühnenrepertoire nicht wie ein zufällig gewähltes Retro-Konzept wirkt, sondern auf einer langjährigen persönlichen Beschäftigung mit dieser Musik basiert.
Trotz ihrer musikalischen Begabung entschied sie sich zunächst nicht für eine hauptberufliche Künstlerkarriere, sondern für die Medizin.
Karriere als HNO-Ärztin
Der medizinische Teil ihrer Biografie lässt sich besonders präzise anhand der offiziellen Website ihrer Berliner Gemeinschaftspraxis überprüfen. Dort wird Jeannette Urzendowsky als Dipl.-Med. Jeannette Urzendowsky geführt.
Von 1988 bis 1992 absolvierte sie ihre Facharztausbildung am Klinikum Berlin-Buch sowie an der Charité. Von 1994 bis 2000 folgte eine Zusatzausbildung in Psychotherapie. Seit Oktober 1993 war sie als niedergelassene HNO-Ärztin in Berlin-Neukölln tätig; seit Juli 2005 arbeitet sie laut Praxisangaben in einer HNO-Gemeinschaftspraxis in Berlin-Kreuzberg.
Auch die Ärztekammer Berlin führt historische Einträge zu ihr als Fachärztin für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und dokumentiert frühere ärztliche Tätigkeiten in Berlin-Neukölln. Damit ist ihre medizinische Karriere nicht lediglich eine biografische Randnotiz, sondern institutionell nachvollziehbar.
Bemerkenswert ist vor allem die Dauer dieser Tätigkeit. Jeannette Urzendowsky gab die Medizin nicht einfach auf, nachdem sich ihre Bühnenkarriere entwickelte. Beide Berufsfelder existierten über lange Zeit parallel.
Wie aus Jeannette „Chanson-Nette“ wurde
Die professionelle Künstlerkarriere entwickelte sich schrittweise. Ein Tagesspiegel-Porträt aus dem Jahr 2003 berichtet, dass Urzendowsky 1993 begann, systematisch Gassenhauer und Chansons zu sammeln und parallel zur HNO-Praxis ihre künstlerische Ausbildung auszubauen.
Ein späteres Porträt beschreibt, dass sie sich nach dem Mauerfall weiter in Gesang, Schauspiel und Stepptanz professionalisierte. Auf Berliner Kleinkunstbühnen, darunter dem Grünen Salon der Volksbühne, etablierte sie sich zunehmend als Bühnenkünstlerin. Unter dem Namen Chanson-Nette entwickelte sich daraus eine eigenständige professionelle Laufbahn.
Zu ihren frühen Programmen gehörte „Mensch Puppchen“. Schon damals verband sie historische Berliner Lieder mit schauspielerischer Interpretation. Genau dieses Prinzip kennzeichnet auch viele ihrer späteren Programme: Sie singt nicht lediglich alte Stücke nach, sondern verbindet sie mit biografischen und zeitgeschichtlichen Geschichten.
Berliner Chanson statt bloßer Nostalgie
Der Begriff „Chanson-Nette“ kann leicht den Eindruck einer nostalgischen Unterhaltungsshow vermitteln. Tatsächlich ist ihre Arbeit stärker kulturhistorisch ausgerichtet.
Auf ihrer offiziellen Künstlerseite beschreibt Urzendowsky ein Repertoire, das von den 1920er-Jahren bis zur Gegenwart reicht. Im Zentrum stehen Autoren und Komponisten, die das deutschsprachige Kabarett und den Großstadtchanson geprägt haben. Dazu zählen etwa Friedrich Hollaender, Werner Richard Heymann, Robert Gilbert, Kurt Tucholsky und Erich Kästner.
Damit verbindet ihre Bühnenarbeit Unterhaltung mit Erinnerungskultur. Gerade die Schicksale jüdischer Künstler und anderer vom Nationalsozialismus verfolgter Kulturschaffender sind ein wesentlicher Bestandteil ihres Profils.
Engagement gegen das Vergessen
Jeannette Urzendowsky ist Ehrenbotschafterin des Deutschen Kabarettarchivs in Mainz und Bernburg an der Saale. Sowohl ihre eigene Künstlerseite als auch Berichte des Tagesspiegels weisen auf diese Funktion hin.
Besonderes Gewicht legt sie auf Künstler, deren Karrieren und Leben durch den Nationalsozialismus zerstört wurden. Der Tagesspiegel nannte in diesem Zusammenhang beispielsweise Friedrich Hollaender, Werner Richard Heymann und Robert Gilbert.
Ihre Programme beschäftigen sich deshalb nicht nur mit dem Witz der Weimarer Zeit. Sie thematisieren auch Exil, Verfolgung, Antisemitismus und die Frage, warum die Werke dieser Künstler heute noch relevant sind.
Dass diese Zusammenarbeit aktuell ist, zeigt auch das Veranstaltungsprogramm des Deutschen Kabarettarchivs: Für September 2026 ist dort „Chanson-Nette und Band: Voll uff Swing“ mit Jeannette Urzendowsky angekündigt.
Programme und Bühnenpartner
Urzendowsky arbeitet für verschiedene Programme mit wechselnden Musikern und Schauspielern zusammen. Im Theater im Palais trat sie beispielsweise mit Henry Nandzik und dem Trio Scho in „Ich hätt‘ getanzt heut Nacht“ auf, einer musikalisch-kabarettistischen Hommage an den Berliner Dichter Robert Gilbert. Regie führte Isabelle Gensior.
Ein weiteres Programm ist „Ach Jott, wat sind die Männer dumm!“, das sich mit Claire Waldoff beschäftigt. Hier trat Urzendowsky gemeinsam mit dem Pianisten Tal Balshai auf. Das Theater im Palais führte die Produktion noch im August 2026 im Spielplan.
Daneben gehört die Friedrich-Hollaender-Revue „Süß und doof und ohne Portemonnaie“ zu ihren Projekten. Urzendowsky entwickelte und spielte das Programm gemeinsam mit Henry Nandzik und Dirk Rave.
Diese Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Musikern zeigt, dass „Chanson-Nette“ weniger ein einzelnes Bühnenstück als vielmehr Urzendowskys dauerhaftes künstlerisches Alter Ego ist.
Hat Jeannette Urzendowsky auch in Filmen gespielt?
Jeannette Urzendowsky bezeichnet sich selbst nicht nur als Sängerin, sondern auch als Schauspielerin. Tatsächlich ist mindestens eine Filmrolle über eine etablierte Filmfachquelle eindeutig dokumentiert.
Im Kurzfilm „Die Brautentführung“ spielte sie eine Polizistin. filmportal.de führt sie ausdrücklich in der Besetzung. Der Film wurde 2023 beim Sundance Film Festival uraufgeführt und anschließend auch bei der Berlinale gezeigt.
Eine umfangreiche Film- oder Fernsehserienkarriere vergleichbar mit der ihrer Kinder lässt sich jedoch nicht belegen. Es wäre deshalb irreführend, aus dieser Rolle eine große Filmografie abzuleiten. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt nach den verfügbaren Quellen eindeutig auf Chanson, Kabarett, Musiktheater und Live-Auftritten.
Sebastian und Lena Urzendowsky
Für viele Menschen entsteht das Interesse an Jeannette Urzendowsky über ihre Kinder. Ihr Sohn Sebastian Urzendowsky, geboren 1985 in Berlin, ist Schauspieler und wurde unter anderem durch Produktionen wie „Pingpong“, „Der Turm“, „Babylon Berlin“ und „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ bekannt. Munzinger beschreibt Jeannette Urzendowsky ausdrücklich als seine Mutter und verweist ebenfalls auf ihre Tätigkeit als HNO-Ärztin, Sängerin und Schauspielerin.
Ihre Tochter Lena Urzendowsky, geboren 2000 in Berlin, ist ebenfalls Schauspielerin. Zu ihren bekannten Arbeiten zählen „Kokon“, „How to Sell Drugs Online (Fast)“, „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“, „Luden“ und „791 km“. Auch ihre Munzinger-Biografie nennt Jeannette Urzendowsky als Mutter und Sebastian als Bruder.
Die Familie verbindet damit mehrere Generationen medizinischer und künstlerischer Laufbahnen. Jeannettes Vater Herbert arbeitete als Arzt, sie selbst wurde HNO-Fachärztin und Künstlerin, während ihre Kinder hauptsächlich den Schauspielberuf einschlugen.
Wer ist Jeannette Urzendowskys Ehemann?
Auch nach Urzendowskys Partner beziehungsweise Ehemann wird gesucht. Hier ist eine zeitliche Einordnung wichtig.
Der Tagesspiegel bezeichnete den Journalisten Christoph Stollowsky in einem Artikel aus dem Jahr 2006 als ihren Ehemann. Der Bericht schildert, dass sich beide 1991 am Liepnitzsee kennenlernten.
Aktuelle seriöse Quellen äußern sich jedoch kaum zu ihrem heutigen privaten Beziehungsstatus. Daher sollte aus dem älteren Bericht nicht ohne Weiteres geschlossen werden, dass jede damalige Angabe unverändert bis heute gilt. Ein gegenwärtiger Familienstand ist öffentlich nicht ausreichend verifiziert.
Was ist über ihr Privatleben bekannt?
Jeannette Urzendowsky hat in journalistischen Porträts durchaus über ihre Herkunft und die Geschichte ihrer Familie gesprochen. Trotzdem liegen über viele private Details keine zuverlässigen öffentlichen Angaben vor.
Es gibt beispielsweise keine belastbare Grundlage für frei kursierende Angaben zu einem angeblichen Vermögen. Auch ein exaktes Geburtsdatum ist in den hier ausgewerteten vertrauenswürdigen Quellen nicht dokumentiert.
Bei solchen Lücken sollte eine seriöse Biografie sie offen lassen, statt Zahlen oder persönliche Details aus unklaren Personenportalen zu übernehmen.
Warum wird Jeannette Urzendowsky gesucht?
Der Suchbegriff „Jeannette Urzendowsky“ vereint mehrere unterschiedliche Interessen. Ein Teil des Publikums kennt ihren Namen über Lena oder Sebastian Urzendowsky und möchte wissen, wer deren Mutter ist. Andere stoßen über ihre Berliner HNO-Praxis auf sie. Wieder andere kennen „Chanson-Nette“ aus Theater-, Kabarett- oder Konzertprogrammen.
Genau diese Mehrfachidentität erklärt, warum oberflächliche Biografien leicht irreführend werden. Jeannette Urzendowsky ist weder lediglich „die Mutter von Lena Urzendowsky“ noch ausschließlich Ärztin oder Sängerin.
Die öffentlich dokumentierte Biografie zeigt vielmehr drei parallel verlaufende Rollen: Medizinerin, Bühnenkünstlerin und Vermittlerin deutscher Kabarettgeschichte.
Fakten und nicht bestätigte Behauptungen
Als gesichert gelten ihr Geburtsjahr 1961, ihre Herkunft aus Berlin-Friedrichshain, ihre Ausbildung an einer musikalisch ausgerichteten Berliner Schule, ihr Medizinstudium und ihre Facharztausbildung, ihre jahrzehntelange Tätigkeit als HNO-Ärztin, ihre Künstlerkarriere als Chanson-Nette sowie die Tatsache, dass Sebastian und Lena Urzendowsky ihre Kinder sind.
Ebenfalls belegt sind ihre Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kabarettarchiv, aktuelle Bühnenauftritte und ihre Beschäftigung mit den Werken verfolgter jüdischer Künstler.
Nicht ausreichend öffentlich bestätigt sind dagegen ein exaktes Geburtsdatum, eine verlässliche aktuelle Vermögensangabe sowie detaillierte gegenwärtige Angaben zu ihrem privaten Familien- oder Beziehungsleben. Solche Informationen sollten nicht aus spekulativen Biografieportalen übernommen werden.
Jeannette Urzendowsky heute
Auch 2026 ist Urzendowskys Künstlerprofil öffentlich präsent. Im August 2026 stand sie im Berliner Theater im Palais mit ihrem Claire-Waldoff-Programm auf dem Spielplan. Für den 5. September 2026 kündigt das Deutsche Kabarettarchiv in Mainz „Chanson-Nette und Band: Voll uff Swing“ mit ihr als Sängerin an.
Parallel führt die offizielle Website der HNO-Gemeinschaftspraxis Bergmannstraße sie weiterhin als Mitglied des ärztlichen Teams.
Damit setzt sich genau die Kombination fort, die ihre Biografie seit Jahrzehnten prägt: Medizin am Tag und kulturelle Arbeit auf der Bühne.
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Häufige Fragen zu Jeannette Urzendowsky
Wer ist Jeannette Urzendowsky?
Jeannette Urzendowsky ist eine 1961 in Berlin-Friedrichshain geborene HNO-Ärztin, Sängerin und Schauspielerin. Künstlerisch tritt sie unter dem Namen Chanson-Nette auf.
Wie alt ist Jeannette Urzendowsky?
Sie wurde 1961 geboren. Da in zuverlässigen öffentlich zugänglichen Quellen kein eindeutig belegtes vollständiges Geburtsdatum vorliegt, sollte ihr exaktes Alter zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht ohne Vorbehalt angegeben werden.
Ist Jeannette Urzendowsky die Mutter von Lena Urzendowsky?
Ja. Lena Urzendowskys Munzinger-Biografie nennt Jeannette Urzendowsky ausdrücklich als ihre Mutter.
Ist Sebastian Urzendowsky ihr Sohn?
Ja. Auch Sebastian Urzendowsky ist ihr Sohn. Dies ist unter anderem durch Munzinger und ein ausführliches Familienporträt des Tagesspiegels dokumentiert.
Was bedeutet Chanson-Nette?
Chanson-Nette ist Jeannette Urzendowskys Künstlername. Unter diesem Namen präsentiert sie Chansons, Swing, Kabarett und Schauspiel mit einem besonderen Schwerpunkt auf Berliner Kulturgeschichte und den 1920er-Jahren.
Arbeitet Jeannette Urzendowsky noch als Ärztin?
Die offizielle Website der HNO-Gemeinschaftspraxis Bergmannstraße führt sie weiterhin als Dipl.-Med. Jeannette Urzendowsky und Mitglied des Praxisteams.
Hat Jeannette Urzendowsky in Filmen mitgespielt?
Ja. filmportal.de dokumentiert sie beispielsweise in der Rolle einer Polizistin im Kurzfilm „Die Brautentführung“. Eine umfangreiche Filmografie ist öffentlich jedoch nicht belegt.
Fazit
Jeannette Urzendowsky besitzt eine ungewöhnlich vielseitige Biografie. Die gebürtige Friedrichshainerin erhielt früh eine musikalische Ausbildung, entschied sich zunächst für die Medizin und etablierte sich als HNO-Fachärztin in Berlin. Parallel entwickelte sie unter dem Namen Chanson-Nette eine eigenständige Karriere als Sängerin, Schauspielerin und Kabarettinterpretin.
Ihre Bühnenarbeit geht über nostalgische Unterhaltung hinaus. Mit Programmen über Claire Waldoff, Friedrich Hollaender, Robert Gilbert und andere prägende Stimmen des deutschsprachigen Chansons verbindet sie Berliner Humor mit historischer Erinnerung. Ihre Rolle als Ehrenbotschafterin des Deutschen Kabarettarchivs unterstreicht diesen Schwerpunkt.
Zugleich ist sie die Mutter von Sebastian und Lena Urzendowsky, zwei erfolgreichen deutschen Schauspielern. Gerade deshalb lohnt sich der genauere Blick: Jeannette Urzendowsky ist keineswegs nur ein Name im familiären Hintergrund zweier Filmkarrieren, sondern verfügt über einen umfassend dokumentierten eigenen Lebensweg zwischen Charité, HNO-Praxis, Berliner Chanson und Kabarettbühne.

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